Ultimativer Erasmus+ Leitfaden – alles, was Sie vor Ihrem Erasmus-Abenteuer wissen sollten!

Sie haben schon von Erasmus+ gehört, haben es aber noch nicht selber erleben können? Erasmus+ ist ein Programm der EU, welches die einzigartige Möglichkeit bietet, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Studenten aus der ganzen Welt haben in einem Video ihr unvergessliches Erlebnis geteilt und einen Leitfaden zusammengeschrieben, den man keinesfalls verpassen sollte, wenn man vorhat, eine Erasmus+ Reise zu unternehmen. Entdecken Sie Frankreich, Deutschland, Finnland und andere EU-Traumziele und sammeln auch Sie einzigartige Erfahrungen, die Ihnen für immer in Erinnerung bleiben werden!

I. Planung Ihres Erasmusaufenthalts

Jeder möchte einmal etwas in seinem Leben verändern und Neues erleben: den Wohn- oder Studienort wechseln, ins Ausland gehen, neue Kulturen entdecken, neue Leute kennenlernen und neue Freunde finden. Wenn Sie den Drang verspüren, Ihrem Alltag umzukrempeln, kann ein Erasmus-Programm eine großartige Lösung sein. Aber wie bei jeder neuen Erfahrung muss zuallererst gründlich überlegt und detailliert geplant werden. Das Wichtigste ist, geistig und emotional bereit zu sein. Das heißt: offen zu sein für neue Herausforderungen, Veränderungen, Vielfalt und eine neue Kultur. Außerdem sollten Sie versuchen, alle Stereotypen über das Land, das Sie besuchen werden, zu vergessen, und freundlich und offen gegenüber der neuen Umgebung sein. Wenn Sie mit der mentalen Vorbereitung fertig sind, können Sie anfangen sich Gedanken über das Gastland, die Gastuniversität oder das Unternehmen, den ganzen Papierkram, Geldangelegenheiten und die Wohnungssuche zu machen.

All diese Aspekte, um die man sich kümmern muss, können einen auf den ersten Blick ganz schön überwältigen. Wenn Sie in Ihrem täglichen Leben eher dazu neigen, schnell ängstlich und besorgt zu sein, könnte Ihnen eine Vorausplanung sehr behilflich sein, wenn Sie vorhaben, im Ausland zu studieren. Listen werden zu besten Freunden, wenn Sie diesen großen Schritt in Ihrem Leben planen. Eine Liste mit all den nötigen Dokumenten und den Orten, die Sie besuchen wollen, wird Ihnen helfen, einen Überblick über die Dinge zu bewahren, um die Sie sich kümmern müssen, wie auch über die Dinge, die Sie nicht vergessen wollen. Zum Beispiel:

  • Beginnen Sie mit einer Liste der Dokumente, die Sie ausfüllen müssen, oder derjenigen, die Sie überprüfen müssen. Dann können Sie eine Liste der Dokumente erstellen, die sich noch im Validierungsprozess befinden.
  • Sie können auch eine Liste der Kleidung und Dinge erstellen, die Sie mitnehmen werden. Denken Sie daran, dass das Wetter im Gastland ganz anders sein kann, als in Ihrem Heimatland.
  • Machen Sie eine Liste mit allen Medikamenten, die Sie mitnehmen müssen, oder mit allen medizinischen Arzneimittel, die Sie eventuell benötigen.
  • Wenn Sie noch keine Unterkunft gefunden haben, kann es sehr hilfreich sein, eine Liste der Orte machen, die Sie im Auge behalten möchten. Notieren Sie dabei auch die verschiedenen Transportmöglichkeiten, die Sie rund um jeden Ort haben und wie weit diese von Ihrer Fakultät oder Ihrem Praktikumsort entfernt sind (Facebookgruppen für Unterkünfte können sich hier als sehr hilfreich erweisen!).
  • Denken Sie auch daran, dass Sie das Gastland und die dortige Lebensweise gut recherchieren sollten. Werfen Sie einen Blick auf die Traditionen, Bräuche und Regeln, die in dem Land normalerweise befolgt werden, denn Sie möchten nicht respektlos sein oder etwas tun, das Sie in Schwierigkeiten bringen könnte.
  • Zu guter Letzt sollten Sie eine Liste der Orte erstellen, die Sie während Ihres Erasmus-Aufenthaltes besuchen möchten.

Eine Sache, die Sie sich merken sollten, ist, dass Sie, egal wie viel Sie planen, immer darauf vorbereitet sein sollten, überrascht zu werden. Nicht alles läuft nach Plan und das ist auch in Ordnung. Sie sollten sich auch erlauben, spontan zu sein und die Dinge einfach laufen zu lassen, zumindest ein bisschen.

Warum ist die Suche nach einer Unterkunft so schwierig?

Wir alle wissen, wie beängstigend es ist, in ein anderes Land zu ziehen, und zwar aus einer Reihe von Gründen. Eine davon ist die Wohnungsfrage, die manchmal einem russischen Roulette gleicht. Wir alle wollen eine Wohnung in einer sicheren und guten Gegend, in der Nähe der Arbeit/Universität, Parks, Einkaufszentren, Stadtzentren, wenn möglich, mit einer minimalen Miete, und so weiter, während wir gleichzeitig darauf achten müssen, einen möglichen Betrug zu vermeiden.

Wenn Sie mit einem Erasmus+ Mobilitätsprogramm unterwegs sind, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Wahl: Entweder Sie wohnen in einem Wohnheim oder Sie mieten ein Zimmer in einer Wohnung. Die sicherste und billigste Option ist das Wohnen in einem Wohnheim. Es gibt öffentliche und private Wohnheime – einige von ihnen liegen in der Nähe der Universität oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem Stadtzentrum und befinden sich in guten Gegenden. Die Miete ist erschwinglich, allerdings muss man sich das Zimmer manchmal mit ein bis drei Personen teilen, je nachdem, welche Art von Zimmer man mietet. In manchen Wohnheimen müssen Sie sich auch die Küche und das Bad teilen. Die gibt es in den meisten Fällen aber auf jeder Etage des Gebäudes. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, viele neue Kontakte zu knüpfen: Sie können auf Partys und zu Veranstaltungen gehen, und auf jeden Fall eine Menge Spaß haben.

Die zweite Möglichkeit wäre das Mieten eines Zimmers in einer Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft. Fragen Sie Ihren Koordinator der Gasthochschule/des Unternehmens nach einigen vertrauenswürdigen Webseiten und Facebook-Gruppen, in denen Sie nach einer Wohnung suchen können. Aber auch hier müssen Sie vorsichtig sein, denn manchmal kann das, was auf einer Webseite oder einem Facebook-Post angezeigt wird, der Wahrheit weit entfernt sein. Um Betrug zu vermeiden, sollten Sie die folgenden Ratschläge berücksichtigen:

  • Überprüfen Sie die Richtlinien der Website, auf der Sie den Wohnraum mieten.
  • Besuchen Sie nur vertrauenswürdige Vermietungswebseiten.
  • Überprüfen Sie nur verifizierte Beiträge – diese sollten ein grünes Häkchensymbol aufweisen.
  • Studieren Sie den Markt schon im Vorhinein, um eine gewisse Vorstellung von den Preisen haben.
  • Stürzen Sie sich nicht direkt auf das am besten erscheinende Angebot; ein Studio im Stadtzentrum für 200 Euro Miete gibt es nicht.
  • Überprüfen Sie die Lage des Gebäudes auf Google Maps, um zu sehen, ob die Adresse auch wirklich existiert.
  • Viele Vermieter benutzen Photoshop und andere Bearbeitungs-Apps, um die Mietwohnung attraktiver aussehen zu lassen. Machen Sie sich also keine allzu großen Hoffnungen, denn es besteht die Möglichkeit, dass die Wohnung oder das Zimmer in Realität anders aussehen.
  • Bitten Sie, wenn möglich, den Vermieter um zusätzliche Bilder.
  • Vergewissern Sie sich, dass Dinge für den Hausgebrauch vorhanden sind, wie z. B. eine Waschmaschine, ein Wäscheständer, Besteck, Bettwäsche, Bügelbrett, Staubsauger usw., da man diese manchmal selbst kaufen muss.
  • Schauen Sie, ob das Gebäude in der Nähe einer Bus-/ S-Bahn- /U-Bahnstation liegt.
  • Suchen Sie im Internet nach dem Namen des Viertels und lesen Sie einige Bewertungen!
  • Wenn Sie die finanziellen Möglichkeiten haben, wäre es ideal, wenn Sie bei Ihrer Ankunft im Zielland in einem Hostel übernachten, und dann dort nach einer Unterkunft suchen.
  • Zahlen Sie niemals eine Gebühr für die bloße Besichtigung eines Ortes!
  • Fragen Sie nach der englischen Version des Vertrages und studieren Sie ihn gründlich. Gehen Sie zu einem Anwalt, wenn Ihnen etwas unklar ist, und suchen Sie nach versteckten Vertragsklauseln.
  • Überprüfen Sie, ob der Eigentümer der Wohnung mit Ihnen zusammenleben wird.
  • Fragen Sie nach dem Endpreis der Miete, denn wenn Sie den Standardpreis auf der Webseite sehen, enthält dieser manchmal nicht den Preis für die jeweiligen Rechnungen und den Reinigungsservice. Manche Vermieter machen sich nicht die Mühe, Ihnen das vor Ihrer Ankunft mitzuteilen, sodass Sie keine andere Wahl haben, als bei ihnen zu bleiben und zu zahlen.

Was Sie tun sollten, wenn Sie endlich eine Unterkunft gefunden haben

Sie haben endlich eine Wohnung nach Ihrem Geschmack gefunden und können es kaum erwarten, sie zu besichtigen, aber Sie sind sich nicht sicher, was Sie tun sollen, sobald Sie im Gebäude angekommen sind? Ziehen Sie diese Schritte in Betracht:

  • Es wäre ideal, von einem Muttersprachler begleitet zu werden, wenn Sie den Vermieter treffen, vor allem, wenn dieser kein Englisch spricht.
  • Was das Wohnheim betrifft, ist die Sache ziemlich einfach: Sie brauchen nur einen Ausweis, einen Studentenausweis und Fotos, um sich zu registrieren und den Schlüssel für Ihr Zimmer zu erhalten.
  • Außerdem müssen Sie einen Vertrag unterzeichnen. Hier brauchen Sie möglicherweise einen Muttersprachler der jeweiligen Sprache, der Ihnen einige Aspekte des Vertrags übersetzt. Nicht alle Verträge sind ins Englische übersetzt, was Schwierigkeiten bereiten kann, wenn Sie der Landessprache nicht mächtig sind. Schämen Sie sich nicht, bei Unklarheiten Fragen zu stellen, und bitten Sie wenn möglich nach einer englischen Version.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie alle Zimmer vorher überprüfen (ob es Flecken an den Wänden gibt, die Toilette verstopft ist, die Dusche richtig funktioniert und warmes/kaltes Wasser läuft; stellen Sie sicher, dass nichts kaputt ist und alles perfekt funktioniert). Manche Vermieter versuchen, Ihnen die Reparatur der Gegenstände in Rechnung zu stellen, auch wenn sie nicht Ihretwegen kaputt sind. Diese Strategie wird manchmal genutzt, um die Kaution ganz oder teilweise zu behalten.
  • Prüfen Sie im Vertrag, wer für die Kosten der Reparaturen, für die Grundsteuer und so weiter zahlt.
  • Wenn das von Ihnen gemietete Zimmer stark von dem abweicht, was auf der Website präsentiert wurde, fordern Sie einfach die Kaution zurück und kontaktieren Sie die Webseite so schnell wie möglich.
  • Machen Sie Fotos und benachrichtigen Sie den Eigentümer, wenn Sie merken, dass etwas an den Haushaltsgeräten merkwürdig ist.
  • Achten Sie auf den Zeitpunkt, zu dem Sie die Miete zahlen sollen, denn es kann sein, dass Sie eine zusätzliche Gebühr zahlen müssen, wenn Sie die Miete auch nur einen Tag zu spät zahlen.
  • Behalten Sie Ihre Wertsachen immer bei sich. Wenn Ihnen etwas gestohlen wird, wird sich niemand dafür verantwortlich fühlen.
  • Wir empfehlen Ihnen dringend, Schlafzimmer im Keller oder Halbkeller zu vermeiden, da es dort meist kalt, dunkel und feucht ist, es sei denn, das Zimmer ist sehr gut isoliert.

II. Welche Unterlagen benötige ich für Erasmus+?

Je nachdem, für welche Art von Erasmus+ Mobilität Sie sich bewerben (Studium vs. Praktikum), sind die Dokumente, die Sie ausfüllen müssen, unterschiedlich. Höchstwahrscheinlich müssen Sie jedoch für beide Arten von Mobilität einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben erstellen.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps zum Schreiben von Lebenslauf und Motivationsschreiben:

  • Drücken Sie sich in einer klaren und professionellen Sprache aus.
  • Der Lebenslauf sollte zwei Seiten, und das Motivationsschreiben eine Seite umfassen.
  • Fügen Sie im Abschnitt „Interessen“ Ihre beruflichen Interessen anstelle von Hobbys ein.
  • Geben Sie die wichtigsten Daten in chronologischer Reihenfolge an.
  • Speichern Sie Ihre Lebenslauf-Datei unter einer professionellen klingenden Benennung.
  • Erwähnen Sie in Ihrem Motivationsschreiben keine Ihrer Schwächen.
  • Präsentieren Sie sich als ehrgeizige, selbstbewusste, wissbegierige Person.

Falls Sie für die Einreise in das Land, in dem Sie einen Erasmus+ Mobilitätsaufenthalt absolvieren möchten, ein Visum benötigen, müssen Sie einen sogenannten Letter of Invitation also ein Einladungsschreiben vorweisen, welches entweder von Ihrem Praktikumsgeber oder der aufnehmenden Universität ausgestellt wird. Ein solches Schreiben sollte einige grundlegenden Informationen über Sie enthalten, damit die Identifizierung kein Problem darstellt, wie auch eine kurze Beschreibung Ihres Studien-/Praktikumsplans und Angaben zur aufnehmenden Einrichtung, unabhängig davon, ob es sich um eine Universität oder ein Privatunternehmen handelt. Idealerweise sollte das Dokument nicht nur unterschrieben, sondern auch abgestempelt sein.

Sobald Sie den Einladungsbrief erhalten haben, müssen Sie beim nächstgelegenen Konsulat oder der Botschaft des Landes, in das Sie einreisen möchten, ein Visum beantragen. Natürlich müssen Sie noch viele andere Dokumente ausfüllen und ein biometrisches Foto einreichen, aber das Einladungsschreiben ist eine übliche Anforderung, sodass wir empfehlen, dass Sie sich so schnell wie möglich darum kümmern. Denken Sie daran, dass die Ausstellung des Visums auch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

In den nächsten Abschnitten besprechen wir zunächst die Standarddokumente, die Sie benötigen, um sich für ein Erasmus+ Praktikum und anschließend für ein Erasmus+ Studium zu bewerben.

Erasmus+ Praktikum – Dokumente

Wie Sie wahrscheinlich schon wissen, können Sie sich als Student oder Hochschulabsolvent für ein Praktikum im Rahmen des Erasmus+ Programms bewerben. Sie können entweder selbst einen Arbeitgeber finden oder auf Webseiten wie ErasmusIntern nach Praktikumsmöglichkeiten suchen.

Sobald Sie einen Praktikumsplatz gefunden und die Bestätigung des Arbeitgebers erhalten haben, dass Sie aufgenommen werden, müssen Sie einige Dokumente ausfüllen:

Learning Agreement / Lernvereinbarung

Das Learning Agreement (manchmal auch Lernvereinbarung genannt) ist im Grunde ein Vertrag zwischen Ihnen, Ihrer Hochschule und Ihrem zukünftigen Arbeitgeber. Es besteht aus 4 Teilen:

  • Allgemeine Kontaktinformationen aller Parteien
  • Vor der Mobilität
  • Während der Mobilität
  • Nach der Mobilität

Im ersten Teil gibt es eine Tabelle mit einer Zeile für jede der Parteien. Der Praktikant füllt die erste Zeile, die entsendende Institution (Ihre Universität) die zweite, und der Arbeitgeber die dritte Zeile. Die Daten, die ausgefüllt werden müssen, sind ziemlich standardmäßig: Vorname, Nachname, Geschlecht, Nationalität, Adresse der Einrichtung, Name der Kontaktperson usw.

Der Abschnitt „Before Mobility“ muss, wie der Name schon sagt, vor Beginn des Praktikums ausgefüllt werden. Obwohl es die Aufgabe Ihrer Universität und Ihres Arbeitgebers ist, ihn auszufüllen, empfehlen wir Ihnen, seinen Inhalt zu kontrollieren.

Der Abschnitt „Vor der Mobilität“ umfasst die folgenden Informationen:

  • Dauer des Praktikums
  • Titel des Praktikums
  • Anzahl der Arbeitsstunden pro Woche
  • Beschreibung der Aufgaben
  • Zu erwerbende Fertigkeiten
  • Bewertungsplan
  • Beobachtungsplan
  • Versicherung/Vergünstigungen/Praktikumsart
  • Sprachniveau (CEFR)

Der nächste Abschnitt mit der Überschrift „Während der Mobilität“ muss nur ausgefüllt werden, wenn Sie das Praktikumsprogramm ändern wollen. Er besteht aus den gleichen Teilen wie der Abschnitt „Vor der Mobilität“, außer dem Teil über die entsendende Einrichtung und den Informationen über Versicherung/Leistungen.

Der letzte Teil mit der Bezeichnung „Nach der Mobilität“ besteht aus einer Praktikumsbescheinigung, die folgende Informationen enthält:

  • Namen aller Parteien: Praktikant*in, entsendende Einrichtung und aufnehmende Einrichtung
  • Adresse der aufnehmenden Einrichtung
  • Startdatum und Enddatum des Praktikums
  • Titel des Praktikums
  • Detailliertes Programm des Praktikums
  • Zu erwerbende Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen
  • Bewertung des Praktikanten

Natürlich muss jeder der Abschnitte von allen Parteien unterschrieben werden, mit Ausnahme des „After Mobility“, das vom Arbeitgeber ausgestellt wird, und nur vom Arbeitgeber unterschrieben und abgestempelt werden sollte.

Weitere Dokumente, die Ihre Hochschule möglicherweise benötigt, sind: das Annahmeschreiben, ausgestellt vom Arbeitgeber, der bestätigt, dass Sie als Praktikant angenommen wurden, und eine Ankunftsbestätigung, ausgestellt vom Arbeitgeber, welche am ersten Arbeitstag zu unterschreiben ist. Es kann sich auch herausstellen, dass eine der Parteien ein Sprachzertifikat verlangt, aber keine Sorge, es muss kein Cambridge-Prüfungszertifikat sein. Normalerweise reicht ein Dokument, das von Ihrem Dozenten/ Ihrer Universität/ Ihrem Recruiter ausgestellt wird, und Ihr Sprachniveau bestätigt.

Erasmus+ Studium – Dokumente

Das Learning Agreement ist das wichtigste Dokument, das Sie einreichen müssen. Es ist einfach eine Liste der Kurse, die Sie an der aufnehmenden Universität belegen werden, jeweils mit der entsprechenden Anzahl von ECTS-Punkten. Um die Kurse auszuwählen, an denen Sie interessiert sind, müssen Sie ein wenig auf der Website der ausländischen Universität recherchieren und die Liste der dort angebotenen Kurse finden. Die Kurse, die Sie belegen möchten, müssen von der zuständigen Person an Ihrer Fakultät genehmigt werden und sollten zum Studienprogramm Ihrer Universität passen.

Nicht vergessen: Eine Kopie des Learning Agreements, bzw. Lernvereinbarung muss, ausgefüllt und unterschrieben, vom Koordinator vor der Mobilität beim International Office eingereicht werden.

Ein anderes Dokument, das Sie ausfüllen müssen, ist die unterzeichnete Zuschussvereinbarung. Diese wird in der Regel auf die für Erasmus-Aufenthalte zuständige Plattform des International Office hochgeladen und muss auch dann hochgeladen werden, wenn Sie keinen Zuschuss erhalten. Die Vereinbarung wird entweder über die Heimathochschule oder der aufnehmenden Hochschule abgewickelt.

Transcript of Records ist ein Dokument, welches von der Gastuniversität ausgestellt wird, in dem steht, welche Kurse Sie belegt und welche Noten Sie bekommen haben. Es ist sehr wichtig, dass Sie es am Ende Ihres Auslandsaufenthaltes persönlich abholen, da die meisten entsendenden Universitäten das Original des Dokuments verlangen und das Büro für internationale Beziehungen in der Regel nicht bereit ist, es per Post zuzuschicken.

Eventuell benötigen Sie auch ein Sprachzeugnis, das Ihr CEFR-Niveau in Englisch und/oder einer anderen Sprache, die im Ausland gesprochen wird oder in der unterrichtet wird, bestätigt. Um Ihre Sprachkenntnisse nachzuweisen, müssen Sie nicht unbedingt eine Cambridge-Prüfung ablegen. Oft reicht ein Dokument, das von Ihrem Erasmus+ Koordinator oder einem der Dozenten ausgestellt wird und das bestätigt, dass Sie ein bestimmtes Sprachniveau haben bzw. an Kursen in einer bestimmten Sprache teilnehmen.

Zweifel an den Erasmus+ Dokumenten

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie sich unabhängig von der Art der Erasmus+ Mobilität um die Zuschussvereinbarung und dem Learning Agreement kümmern müssen, die die wichtigsten Dokumente sind, da sie die Bedingungen für Ihre Mobilität festlegen. Eine Versicherungserklärung darf auch nicht fehlen. Falls Sie ein Visum benötigen, empfehle ich Ihnen, sich so schnell wie möglich darum zu kümmern und einen Einladungsbrief zu beantragen. Um sich für ein Erasmus+ Praktikum/Studium zu bewerben, müssen Sie in den meisten Fällen einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben einreichen. Das Ende der Erasmus+ Mobilität wird mit dem After Mobility-Teil des Learning Agreements bescheinigt, der im Falle des Erasmus+ Praktikums ein Praktikumszeugnis, und im Falle des Erasmus+ Studiums als Transcript of Records Gestalt annimmt.

Alle Dokumente, die ich oben beschrieben habe, stellen eine Liste der wichtigsten Dokumente dar, um die Sie sich während Ihrer Erasmus+ Mobilität kümmern müssen. Denken Sie jedoch daran, dass jede Universität ihre eigenen Regelungen hat. Daher sollten Sie die Anforderungen an die Dokumente noch einmal mit dem Erasmus+ Koordinator Ihrer Fakultät abklären, der schließlich alle Verfahren am besten kennt und Ihre zuverlässigste Informationsquelle ist.

III. Wie Sie während des Auslandsstudiums Geld sparen

Wenn Sie ins Ausland gehen, sind die ersten Dinge, die Ihnen in den Sinn kommen, wahrscheinlich Urlaub, Partys und Shopping. Natürlich reist man in ein neues Land, um neue Erfahrungen zu sammeln. Aber das Geld ist sehr schnell weg, weshalb es besser ist, ein Budget zu erstellen, wenn man plant, einige Monate sich in einem fremden Land aufzuhalten.

Hier sind 10 Tipps für die Erstellung eines Budgets, während Sie im Ausland studieren:

  • Definieren Sie, welcher Typ Austauschstudent Sie sind

Sind Sie ein Shopaholic, ein Partygänger, ein Weltenbummler oder sind Sie einfach nur da, um neue Geschmäcker zu entdecken? Planen Sie Ihr Budget entsprechend Ihrer Persönlichkeit ein. Überlegen Sie sich gut, welche Aspekte Sie priorisieren wollen – ob das nun neue Klamotten im Schlussverkauf, die Bachata-Nacht jeden Samstag, eine Reise quer durchs Land oder die angesagtesten Restaurants der Stadt sind! Machen Sie Ihr Auslandsstudium zu einem einzigartigen Erlebnis und tun Sie Dinge, die Ihnen wirklich Spaß machen.

  • Wählen Sie ein günstiges Reiseziel

Wenn Sie schon die Hälfte Ihres Budgets für den Flug nach Shanghai ausgeben, werden Sie Ihren Erasmus-Aufenthalt nicht wirklich genießen können. In Europa gibt es viele Städte, die genauso schön sind wie Paris, aber viel billiger – es ist auf jeden Fall einer Überlegung wert, dorthin zu reisen! Suchen Sie nach Zielen mit billigen Fluglinien – Sie werden überrascht sein, dass Sie schon für 10 € fliegen können. Zum Beispiel finden Sie ein One-Way-Ticket mit WizzAir von Brüssel nach Warschau für nur 9,90 €.

  • Planen Sie für den Notfall ein wenig mehr ein als ursprünglich geplant

Auch, wenn Sie bei Ankunft vielleicht der glücklichste Mensch auf Erden sind, ist es wichtig, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen, denn – Vorbeugen ist besser als heilen. Legen Sie für den Notfall etwas Geld auf Ihr Reservekonto. Wenn Sie einen überlebenswichtigen Gegenstand wie Ihr Smartphone verlieren, würden Sie ausflippen, weil die Aufrechterhaltung des Kontakts mit Ihrer Familie sich so um einiges komplizierter gestalten wird. Mit dem Notgeld können Sie ein Ersatzgerät kaufen, damit Sie auf jeden Fall immer mit ihnen in Kontakt bleiben können.

  • Sparen Sie vor der Abreise und während Ihres Aufenthaltes

Man kann sich nicht immer auf den Geldbeutel der Eltern verlassen, um während des Erasmus-Aufenthaltes auszukommen. Die Eltern sind da, um zu helfen, falls Sie in eine unerwünschte Situation geraten, aber als junger Erwachsener sollten Sie sich vor der Abreise vorbereiten. Legen Sie Geld auf ein Sparkonto, das für Ihre Reise bestimmt ist. Auf Revolut können Sie ein Konto anlegen und Geld sparen, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Sie können auch während Ihrer Reise Geld sparen, indem Sie an Aktivitäten teilnehmen, die für Studenten kostenlos oder ermäßigt sind. Nutzen Sie diese Vorteile.

  • Verwenden Sie Ihre Kreditkarte und tragen Sie etwas Bargeld bei sich

Heutzutage ist es einfacher und sicherer, eine Kreditkarte zu benutzen, und nicht so viel Bargeld mit sich zu führen. Es ist aber leider auch der schnellste Weg, Geld auszugeben. Außerdem sollten Sie bei Zinsen, ausländischen Transaktionsgebühren und Zahlungen vorsichtig sein. Mit Revolut hingegen gibt es keine Zinsen und keine Gebühren. Prüfen Sie einfach den Wechselkurs, vielleicht können Sie Geld sparen, wenn Sie in einer anderen Währung als Euro bezahlen.

  • Behalten Sie den Wechselkurs im Auge

Wie schon im vorigen Punkt erwähnt, müssen Sie auf den Wechselkurs achten, denn so lässt sich sehr viel Geld sparen. Manchmal ist es billiger, in einer anderen Währung zu bezahlen. Zum Beispiel können Sie ein Flugticket 1 € billiger in einer anderen Währung wie Złoty bezahlen, nur weil der Wechselkurs zugunsten der polnischen Währung ist. Es klingt unbedeutend, aber denken Sie nur daran, wie viele Euro Sie auf diese Weise sparen können.

  • Wählen Sie die richtige Geldwechselstube

Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, etwas Bargeld in der Währung des Landes zu haben, in das Sie reisen, für den Fall, dass Ihre Bankkarte bei Ankunft nicht funktioniert. Nach der Landung neigen viele Leute dazu, zur ersten Wechselstube zu gehen, die sie sehen. Aber der Kurs ist am Flughafen und in touristischen Gegenden recht hoch. Finden Sie eine Wechselstube in der Stadt mit guten Kursen und vermeiden Sie es, auf diese Art Geld zu verlieren.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Bankkonto und bewahren Sie die Belege auf

Es kann sein, dass Sie nach Ihrer Ankunft mehr ausgeben als erwartet. Um sich auf die nächsten Tage und Monate einzustellen, überprüfen Sie, was Sie im Laufe des Tages ausgegeben haben. Auf diese Weise können Sie sehen, ob Sie im Supermarkt oder am letzten Abend im Club zu viel ausgegeben haben. Wenn Sie regelmäßig auf Ihr Ausgabeverhalten achten, können Sie vermeiden, unnötige Dinge zu kaufen.

  • Verdienen Sie sich etwas zusätzliches Geld

Ihre Ersparnisse reichen vielleicht nicht aus, wenn Sie das Notgeld verwenden mussten oder eine Designertasche gekauft haben. Deshalb ist es immer besser, zu viel als zu wenig zu haben. Finden Sie in Ihrem Gastland heraus, wie Sie mehr Geld verdienen können. Sie können zum Beispiel Ihren freien Sonntag dem Babysitten widmen oder Kindern Ihre Muttersprache beibringen. Es gibt viele kleine Jobs, die Sie auf den Erasmus-Seiten von Facebook oder auf Studenten-Webseiten finden können.

  • Planen Sie Ihr Budget mit einer Excel-Tabelle

Wenn Sie nicht den IQ Einsteins haben, brauchen Sie Ihr Budget, Ihre Ausgaben und Ihre Ersparnisse nicht in einer Tabellenkalkulation aufzuschreiben. Aber da Sie zu den Normalsterblichen gehören, sollten Sie wahrscheinlich eine Excel-Tabelle erstellen, um den Überblick über Ihre Buchhaltung zu bewahren. Es wird Ihnen helfen, einen Überblick über Ihre Ausgaben zu haben und Sie werden um einiges stressfreier sein.

Verwalten Sie Ihr Geld weise

Vor allem, wenn Sie sich eine lange Zeit im Ausland, und weit von zu Hause aufhalten. Daher möchte ich Ihnen einige Tipps geben, was Sie vor einem Erasmusjahr beachten müssen, welche Apps Sie nutzen sollten und weitere Informationen, um Bankgebühren zu vermeiden und Ihr Geld klug zu verwalten.

Wie man Bankgebühren vermeiden kann

Der wichtigste Punkt bei diesem Thema ist der folgende: Reise Sie in ein Land, welches die gleiche Währung hat, oder nicht?

Wenn Sie also aus Frankreich kommen und ein Erasmus-Jahr in Deutschland oder, sagen wir mal, ein Erasmus-Jahr in Italien verbringen möchten, werden Sie kaum Probleme haben. Das liegt vor allem daran, dass es einen Konsens über die Länder gibt, in denen Euro die Währung ist. Sie müssten also nur Ihre Bank fragen, an welchen Geldautomaten Sie ohne Gebühren Geld abheben können. Das ist genau dasselbe, was Sie auch in Ihrem Heimatland tun müssten.

Wenn Sie planen, in ein Land zu reisen, das eine andere Währung hat, müssen Sie vorsichtig sein, und sich im Vorhinein genau erkundigen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man Ihnen vielleicht nicht bewusst die Unwahrheit sagen wird, aber es kann vorkommen, dass bestimmte Information zurückgehalten werden. Kurz gesagt möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass – unabhängig von der Gebühr, die Sie je nach Geldautomat, an dem Sie Ihr Geld abheben, zahlen müssen – auch Ihre Bank Ihnen eine Gebühr für die Währungsumrechnung berechnet. Soweit ich weiß und die Gebühren verschiedener Banken verglichen habe, beträgt diese Währungsumrechnung normalerweise 3 % des Geldes, das Sie abheben. Es ist auch erwähnenswert, dass diese Gebühr bei jeder Banktransaktion anfällt. Stellen Sie sich vor, dass Sie 265 Euro an Ihren Vermieter überweisen möchten. Bei einer Gebühr von 3 % wären das 7,95 Euro! Seien Sie also schlau und genießen Sie für diesen Preis lieber eine gute Mahlzeit.

Empfohlene Optionen

Da ich dieses Problem auch hatte, als ich mein Erasmus-Jahr in Polen begonnen habe, empfehle ich Ihnen eine der folgenden Optionen zu wählen:

  • Suchen Sie das beste Bankkonto für Erasmus-Studenten – mit ein bisschen Recherche ist das kein großes Problem! Viele Banken bieten bessere Bedingungen bei der Währungsumrechnung an. Es ist wirklich so, dass Sie einige Banken finden können, die definitiv bessere Bedingungen für Studenten haben, da sie wissen, dass sie eine große Anzahl von Kunden anziehen können. Überlegen Sie sich gut, welche Option in Ihrem Heimatland die beste ist. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, ein Bankkonto im Zielland zu eröffnen, aber Sie sollten wissen, dass die Voraussetzungen dafür für uns ziemlich schwer zu erfüllen sein können.
  • Revolut: Dies ist definitiv eine hervorragende Wahl für die täglichen Ausgaben. Revolut wurde speziell für dieses Problem geschaffen. Mit einem Revolut-Konto zu reisen, ist ein großer Komfort. Sobald Sie Ihre Revolut-Karte haben, müssen Sie sich nie wieder Gedanken über Währungen machen. Dies ist bei weitem der einfachste und günstigste Weg, Ihr Geld im Ausland zu verwalten.
  • TransferWise: Diese App ist der beste Weg, um eine Überweisung zu übertragen. Überweisungen sind mit TransferWise einfach, schnell und praktisch. Deshalb würden wir es Ihnen als Ergänzung empfehlen, da Sie unter anderem Ihre Miete bezahlen oder Geld an Ihre Freunde schicken können.

Verschlafen Sie diese wichtige Planungsphase also nicht und fangen Sie früh an, sich darüber Gedanken zu machen. Wenn Sie z.B. eine Revolut-Karte vor der Reise bekommen möchten, empfehlen wir Ihnen, im Voraus zu handeln, da der Versand eine Zeit lang dauern könnte. Auf diese Weise hätten Sie Ihre Revolut-Karte schon vor der Reise in den Händen und alles wird um einiges einfacher ausfallen.

Wie sieht es mit der Mitnahme von Bargeld aus? Alles, was Sie wissen müssen!

Wenn Sie sich für einen kürzeren Zeitraum im Ausland aufhalten, sich aber mit Geld sicher fühlen wollen, können Sie etwas Bargeld mitnehmen! So können Sie beruhigt sein, denn wenn Sie Ihre Karte verlieren oder beim Bezahlen Probleme aufkommen, sind Sie wenigstens nicht völlig blockiert und mittellos! Es ist aber so, dass Sie während Ihrer Reise sehr vorsichtig sein müssen und auf Ihre Tasche und Ihr Portemonnaie aufpassen müssen. Wenn es also eine weitere große Verantwortung für Sie ist und/oder Sie ein bisschen zerstreut sind, sollte Sie lieber nicht zu viel Bargeld mitnehmen. Lesen Sie unbedingt die weiteren Ratschläge!

Wie viel Bargeld sollte ich mitnehmen?

Die Menge an Bargeld hängt von Ihnen ab, genauer gesagt von Ihren Bedürfnissen und der Zeit, die Sie unterwegs sein werden. Es hängt auch von dem Land ab, in dem Sie sich aufhalten werden. Wenn die Lebenshaltungskosten hoch sind, wie es in der Regel in den nördlichen Ländern (Großbritannien, Finnland, Dänemark, Norwegen usw.) ist, sollten Sie etwas mehr mitnehmen als bei einem Aufenthalt in südlichen oder östlichen Ländern (Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Tschechische Republik, Rumänien, Serbien, Slowakei usw.).

Ich würde empfehlen, zwischen 100 € und 600 € abzuheben. Über diese Summe hinaus ist es viel zu viel! Noch einmal: Es hängt alles von Ihnen ab und davon, wie Sie Ihr Geld ausgeben. Aber wenn Sie Ihr Geld verlieren, oder Sie während Ihrer Reise ausgeraubt werden, werden Sie sich grün und blau ärgern.

Wenn das Geld in Ihrem Erasmus-Land anders ist, können Sie das Geld, welches Sie planen zu erhalten, schon umrechnen. Ein Beispiel: Wenn ich 200 € mit nach Großbritannien nehmen möchte, entspricht das 173,39 £. ACHTUNG: Sie bekommen nicht 173,39 £, sondern etwas weniger, da die Wechselstube für das Service Gebühren verlangt.

Zur Erinnerung an die Mitglieder der Eurozone:

Wo kann ich mein Bargeld abheben?

Gehen Sie ein paar Tage vor Ihrer Abreise zu Ihrer Bank, und heben Geld in Ihrer Währung ab.

Wenn sich Ihr Geld von dem Ihres Erasmus-Landes unterscheidet, versuchen Sie nicht, die Währung Ihres Ankunftslandes zu bekommen. Ich habe es bei zwei Banken in Frankreich versucht, und der Kurs ist wirklich schlecht. Sie werden dadurch einiges an Geld verlieren. Sie können es trotzdem versuchen, aber im Allgemeinen sind die Banken langsam und es dauert 2 bis 5 Wochen, um Geld in einer anderen Währung (Pfund, Zloty usw.) zu bekommen.

Was mache ich damit, wenn ich da bin?

Sobald Sie gelandet sind, werden Sie wahrscheinlich zuerst zu dem Ort gehen, an dem Sie untergebracht sind. Nehmen Sie das Bargeld aus Ihrer Brieftasche und lassen Sie es zu Hause.

Gehen Sie nicht mit zu viel Geld in die Stadt, sondern nehmen Sie nur das mit, was Sie für den Tag brauchen.

Wechseln Sie alles zur gleichen Zeit, außer wenn der Kurs schlecht ist.

Wie wählt man die beste Wechselstube?

Informieren Sie sich über Wechselstuben in Ihrer Nähe mit guten Kursen. Sie können zum Beispiel „Beste Wechselstube in Warschau“ googeln.

Wenn Sie eine gute Geldwechselstube gefunden haben, gehen Sie dorthin und scheuen Sie sich nicht davor, Fragen zum Wechselkurs und dem Geld, welches Sie erhalten werden, zu stellen. Seien Sie gut mit Ihrem Telefon darauf vorbereitet, die Summe, die Sie anbieten, umzurechnen. Sie können immer überlegen und Geldwechselstuben vergleichen, da viele davon in den jeweiligen Städten zu finden sind!

Vermeiden Sie touristische Orte, Hauptbahnhöfe und Flughäfen: Dort werden Sie abgezockt!

Bonus: Informieren Sie sich bei Ihrer Bank und vor Ihrer Abreise über:

Ihren Wechselkurs: Bedenken Sie, dass Sie einen bestimmten Prozentsatz zahlen, wenn Sie im Ausland Geld einzahlen oder abheben. Aber Sie müssen nicht nur das zahlen, sondern auch eine Umrechnungsgebühr, die Sie – je nach Gastland – vor der Reise berücksichtigen müssen. Um das bei einem längeren Erasmus-Aufenthalt zu vermeiden, sind oben einige Tipps aufgeführt.

Ihre Dienste: Denken Sie an Banküberweisungen. Sie können hilfreich sein für Mieten oder wenn Sie einem Erasmus-Kollegen Geld schulden! Transferwise (siehe oben) ist auch eine gute Option!

Ihre Versicherung: Stellen Sie sicher, dass Sie die Notfall-Telefonnummer Ihrer Bank haben, für den Fall, dass Sie Ihre Karte verlieren.

Deklarieren Sie Ihre Reise bei Ihrer Bank: Es ist nicht obligatorisch, aber wenn Sie normalerweise nicht so viel reisen, kann es sein, dass Ihre Bank Sie anruft, um zu erfahren, warum es neue Zahlungen in einem fremden Land gibt. Um sich völlig frei zu fühlen, können Sie es online auf Ihrer Bank-App deklarieren oder Sie können direkt vorbeischauen und es der Bank vor Ihrer Abreise mitteilen.

IV. ESN wird Ihr Erasmus zu einem 10/10 Erlebnis machen

Wenn Sie ins Ausland gehen, sollten Sie sich als erstes Gedanken darüber machen, ob Sie die richtigen Leute an Ihrer Seite haben, um Ihre Erasmus-Abenteuer gemeinsam erleben zu können. Es ist wichtig, jemanden zu haben, der Ihnen den Rücken stärkt und für Sie da ist, denn manchmal können kleine Probleme viel größer erscheinen, wenn man weit weg ist von zu Hause.

Es kann schwer sein, ganz alleine eine Gruppe von Leuten im Ausland zu finden, mit denen man sich genauso wohlfühlt, wie zu Hause – aber genau das macht ESN für Sie! ESN steht für Erasmus Student Network und wurde 1989 von einer Gruppe ehemaliger Erasmus-Studenten gegründet. Diese haben beschlossen, eine Non-Profit-Organisation zu gründen, welche ausländischen Studenten dabei hilft, neue Freunde im Ausland zu finden, die Bürokratie zu bewältigen und ihre Erasmus-Erfahrung in vollen Zügen zu genießen. Es spielt keine Rolle, ob die Stadt, in der Sie leben, groß oder klein ist, denn wo auch immer Sie Ihren Auslandsaufenthalt verbringen, sind die Chancen groß, dass Sie dort eine ESN-Sektion finden werden. Was wirklich zählt, ist die Begeisterung der Freiwilligen. Tatsächlich wird jede ESN-Sektion von einheimischen Studenten geleitet, die ehrenamtlich Freizeit- und Kulturaktivitäten und Veranstaltungen organisieren, um Menschen zusammenzubringen und eine aufgeschlossene, einladende und fördernde internationale Gemeinschaft zu schaffen. Bei ESN können Sie daher an Stadttouren, Tagesausflügen, Sprachkursen, Partys, internationalen Abendessen, Kneipentouren, Sport- und Freiwilligenaktivitäten teilnehmen … Und das alles, während Sie außergewöhnliche Menschen aus allen Ecken dieser Welt kennenlernen!!!

Das Leben im Ausland kann sich als ziemlich erweisen, aber Sie wollen doch sicher nicht auf etwas verzichten, das Ihre neue Stadt zu bieten hat? Sie werden von vielen Vorteilen profitieren können, wie z.B. von Ryanair-Rabatten (wussten Sie, dass Ihr eingechecktes Gepäck kostenlos ist, wenn Sie Ihr Flugticket mit der ESNcard kaufen?!), und verschiedenen speziellen Angeboten in Restaurants, Pizzerien, Kinos, Theatern, Fitnessstudios und Sprachschulen …

Vergessen Sie das auf keinen Fall und befolgen Sie unseren Tipp: Sobald Sie an Ihrem Erasmus-Zielort ankommen und sich etwas verloren und ängstlich vor der bevorstehenden neuen Erfahrung fühlen, gehen Sie zum nächsten ESN-Büro: Sie werden überrascht sein, wie wohl Sie sich von einem Augenblick auf den nächsten fühlen werden.

Danken Sie uns später.

V. Wie lernt man bei Erasmus neue Leute kennen?

Wir wissen, dass der Start in ein neues Leben im Ausland herausfordernd und schwer zu bewältigen sein kann. Die ersten Wochen sind besonders hart, da es für viele von uns eine völlig neue Erfahrung in unserem Leben ist. Wir sind uns bewusst, dass es nicht einfach ist, sich an eine neue Stadt zu gewöhnen, neue Freunde zu finden und weit weg von der Familie zu leben, aber wir möchten Sie ermutigen, diese Erfahrung von Anfang an zu genießen. Sobald Ihr Aufenthalt vorbei ist, werden Sie nicht mehr nach Hause zurückkehren wollen!

Der erste Rat, den wir Ihnen geben möchten, ist also: Seien Sie nicht schüchtern! Denken Sie daran, dass der Rest der Studenten im selben Boot sitzt wie Sie. Wir fassen 4 wichtige Punkte zusammen, wie Sie in Ihrem Erasmus-Jahr zum social butterfly werden können. Los geht’s!

  • Besuche in lokalen Bars

Sie werden eine Menge von Gelegenheiten haben, internationale Studierende zu treffen – sie sind wirklich überall. Aber ein Muss, wenn man einige Monate im Ausland lebt, ist das Kennenlernen der Kultur und der Menschen des Gastlandes. Erkundigen Sie sich nach lokalen Bars in Ihrer Umgebung, nehmen Sie an verschiedenen Veranstaltungen teil und versuchen Sie, sich mit Einheimischen zu treffen.

Erkundigen Sie sich nach lokalen Bars in Ihrer Stadt und nehmen Sie an den Veranstaltungen der lokalen Bars teil. In den Lokalen können Sie Einheimische treffen und viele neue Perspektiven gewinnen.

  • Mobile Apps

Heutzutage stehen uns dank Apps viele Möglichkeiten offen, Freundschaften zu schließen, auch wenn Ihnen im Moment vielleicht nur Dating-Apps einfallen … Diese Apps wurden entwickelt, um Menschen auf der Grundlage ihrer Interessen und Hobbys einander näherzubringen, sodass dies ein guter Weg wäre, neue Leute kennenzulernen. Wir präsentieren Ihnen die 3 besten Apps, um Freunde online zu finden:

– Bumble: Die Bumble-App wurde ursprünglich als Dating-App entwickelt, aber man kann jetzt den neuen Modus Bumble BFF verwenden, der für diejenigen gemacht ist, die nur daran interessiert sind, Freunde zu finden. Wischen Sie nach rechts, wenn Sie denken, dass Sie gut miteinander auskommen könnten!

– Meetup: Hier finden Sie eine Menge sozialer Gruppen und Veranstaltungen, denen Sie beitreten können. Meetup kann also eine sehr ansprechende Option sein, vor allem wenn Sie auf der Suche nach bestimmten Aktivitäten sind, wie z. B. Fußballspielen, Videospielen … Sie können sich immer einloggen und von Zeit zu Zeit nachschauen, welche Aktivitäten gerade stattfinden.

– Couchsurfing: Obwohl Couchsurfing auf der ganzen Welt dafür bekannt ist, als sichere Option für die Suche nach einer kostenlosen Unterkunft zu dienen, gibt es auch einen Bereich namens „Hangouts“. Haben Sie Lust auf einen Spaziergang? Oder vielleicht in einen Club zu gehen? Schreiben Sie es in Ihren Status, aktualisieren Sie Ihre Verfügbarkeit und sehen Sie, wer in der Nähe ist! Bedenken Sie, dass sich auch jemand Ihrem Plan, wenn Sie zustimmen, anschließen könnte – somit hätten Sie eine gute Chance, eine größere Gruppe zu bilden. Es ist auch erwähnenswert, dass Sie in der Couchsurfing-App auch verschiedene soziale Gruppen finden und ihnen beitreten können, sodass Sie eine Gruppe von Leuten haben, mit denen Sie wöchentlich Aktivitäten unternehmen können. In der App lässt sich alles von Leseclubs bis hin zu Kochworkshops finden.

  • Sprachaustausch

Sprachaustauschprogramme sind unsere liebste Art, Einheimische und Menschen aus aller Welt gleichzeitig zu treffen. Es ist eine einzigartige Erfahrung, eine Fremdsprache direkt vor Ort zu lernen oder benutzen zu können. Außerdem werden Sie leicht verschiedene Sprachaustauschgruppen finden, die sich mindestens einmal pro Woche treffen wollen.

  • Wohnen Sie in einem Studentenwohnheim oder in einer Wohngemeinschaft

Wenn Sie in eine neue Stadt ziehen, kann es einsam sein, wenn Sie lieber in Ihrer eigenen Wohnung leben. Mit Mitbewohnern werden Sie aber nie alleine sein! Auf diese Art werden Sie viele Leute kennenlernen und können mit ihnen an vielen Veranstaltungen teilnehmen. Versuchen Sie, gute Beziehungen zu Ihren Mitbewohnern aufzubauen!

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Erasmus-Aufenthalt unvergesslich wird! Treffen Sie sich mit so vielen Leuten wie nur möglich!

  • Ungewöhnliche Wege, Leute kennenzulernen

Wenn ich sage ungewöhnlich, meine ich, dass Sie vielleicht noch nicht darüber nachgedacht haben. Heutzutage können Sie dank Apps mühelos neue Leute kennenlernen, aber … was, wenn wir nach dem Ausprobieren dieser Apps niemanden gefunden haben, mit dem wir gemeinsame Interessen teilen? In diesem Abschnitt möchten wir Sie einfach dazu ermutigen, mutig genug zu sein, selbst aktiv zu werden. Bleiben Sie also zunächst einmal ruhig. Es gibt immer eine Chance, neue Leute kennenzulernen, ohne Apps zu benutzen. Überlegen Sie einfach, welche Interessen Sie haben und legen Sie los!

Sie können zum Beispiel an einem Sportkurs teilnehmen. Egal, wo Sie planen, Ihren Erasmus-Aufenthalt zu machen, bin ich mir ziemlich sicher, dass Sie leicht einige Yoga-Kurse, Taekwondo-Kurse oder was auch immer Sie interessiert, finden können. Es muss nicht einmal etwas mit Sport zu tun haben. Tanzen Sie gerne? Ist Kochen Ihre Leidenschaft? Machen Sie es!

Sie wollen dafür nicht bezahlen? Auch kein Problem. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie einfach es ist, in einem bestimmten sozialen Umfeld neue Leute kennenzulernen. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass es extrem einfach ist, neue Freunde beim Klettern oder Skateboardfahren zu finden. Es ist so, dass die Menschen in diesen Kreisen sehr aufgeschlossen und freundlich sind und es daher leicht ist, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ich würde sagen, dass es ein starkes Gemeinschaftsgefühl gibt, was dazu führt, dass sich diese Gruppen gegenseitig unterstützen. Ein neues Mitglied wird also oft als gute Nachricht angesehen!

Sie müssen nur kreativ sein! Es gibt viele Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. Spielen Sie Pokemon Go? Schließen Sie sich Raids in Ihrer Stadt an. Ich bin gut, oder? Danke! Jetzt bist du dran, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

VI. Eine Fremdsprache während des Erasmusaufenthalts lernen

Anton Czechow sagte einmal: „Ohne Fremdsprachenkenntnisse geht es Menschen schlechter als ohne Reisepass“. Wir denken, dass im Zeitalter der Globalisierung der Gedanke von Czechow mehr Gültigkeit hat denn je. Im Falle von Studenten sind Fremdsprachenkenntnisse nicht nur während eines Erasmus-Aufenthaltes in einem fremden Land notwendig, sondern auch während des Studiums, da akademische Quellen oft in einer fremden Sprache verfasst sind und vielleicht nicht übersetzt wurden.

Konzentrieren wir uns jedoch vor allem auf den Aspekt des Erlernens einer Sprache, die in dem Land gesprochen wird, in dem wir die Erasmus+ Mobilität absolvieren.

  • Erstens wird es Ihnen in einigen Situationen das Leben sehr erleichtern. Zum Beispiel, wenn man ein Geschäft betritt, das kein Supermarkt ist, und man tatsächlich nach einer bestimmten Sache in einer Fremdsprache fragen muss. Sicher, Wörterbücher liegen überall herum, aber wissen Sie auch, wie man das Wort ausspricht?
  • Zweitens werden alle Menschen sofort freundlicher, wenn Sie sie in ihrer eigenen Sprache grüßen. Auch, wenn der Rest des Gesprächs auf Englisch geführt wird. Es ist auch ein netter Gesprächseinstieg. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, wie Sie einen Fremden ansprechen sollen, fragen Sie ihn einfach, ob er Ihnen sagen kann, was „X“ in seiner Sprache heißt.
  • Drittens ist es eine tolle Gelegenheit, eine neue Sprache zu lernen! Sie können buchstäblich überall um Sie herum neue Wörter lernen. Beim Stöbern im Supermarkt, wenn Sie den Leuten zuhören, die vorbeigehen, wenn Sie die Anzeigen und Informationen in der Umgebung lesen … Außerdem können Sie Ihre Sprachkenntnisse mit praktisch jedem üben, der in der Nähe ist!
  • Eine neue Sprache zu lernen ist ein gutes Gehirntraining, verbessert Ihr Gedächtnis und gibt Ihnen vielleicht sogar einige Einblicke in die Kultur! Wussten Sie, dass es in der finnischen Sprache keine Übersetzung für das Wort „bitte“ gibt?

Sicherlich hat jeder seinen eigenen Grund, eine Fremdsprache zu lernen. Wir ermutigen Sie, beim Sprachenlernen systematisch vorzugehen – Sie werden überrascht sein, wie viel Sie während Ihres Erasmusprogramms lernen können! Wenn Sie die Sprache, die in dem Land Ihres Erasmus-Studiums/Praktikums gesprochen wird, bereits gelernt haben, ist es umso besser für Sie! Sie werden mit vielen neuen Vokabeln ausgestattet, üben Ihre Aussprache, fühlen sich sicherer beim Sprechen und werden ganz von allein sicherer in der Sprache!

Wie lerne ich all die neuen Wörter einer Fremdsprache auswendig?

Glücklicherweise gibt es heutzutage Hunderte von mobilen Sprachlern-Apps, die Ihnen helfen, sich alle neuen Vokabeln einzuprägen und zu merken. Unser Vorschlag ist VocApp vocabulary builder – eine einfach zu bedienende mobile App, mit der Sie virtuelle Karteikärtchen (Wörter gepaart mit ihrer Übersetzung/ Definition) erstellen, oder aus den von Linguisten und Muttersprachlern erstellten Sprachkursen lernen können. Mithilfe des Spaced Repetition Algorithmus wird dafür gesorgt, dass Sie sich alle neuen Wörter in kürzester Zeit merken. Wir ermutigen Sie, täglich 5 Minuten zu lernen. Sie werden überrascht sein, wie viele Vokabeln Sie mit nur ein paar Minuten pro Tag lernen können!

Der beste Ratschlag, um sich eine neue Fähigkeit anzueignen, insbesondere eine Sprache, ist es, diese Aktivität zur Gewohnheit zu machen. Es ist wichtig, es zu einer Gewohnheit zu machen, damit der Lernprozess schneller geht. Wenn Sie sich jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit dem widmen, wird Ihre innere Uhr Sie mit der Zeit daran erinnern, dass es Zeit zum Sprachenlernen ist. Machen Sie es zu einem Teil Ihrer täglichen Routine, sodass Sie, wenn Sie das Sprachenlernen eines Tages vergessen, das Gefühl haben, dass Ihnen etwas fehlt.

Um etwas zur Gewohnheit zu machen, sollten Sie sich Zeit nehmen und es langsam angehen lassen. Wenn Sie mit 5 bis 10 Minuten pro Tag beginnen, wird es Ihnen nicht schwerfallen, es über einen längeren Zeitraum hinweg auch auf die Art und Weise weiterzuführen. Das ist der einfachste Weg, um Ihr Gehirn langsam darauf vorzubereiten. Sie werden sehen, dass Sie schon bald 30 Minuten oder mehr pro Tag lernen werden.

Denken Sie daran – je mehr Sie der Sprache ausgesetzt sind, desto besser. Je mehr Sie der Sprache, die Sie lernen, ausgesetzt sind, desto effektiver wird der Lernprozess sein und desto leichter wird er Ihnen auch fallen. Auch wenn es am Anfang schwer ist, sollten Sie versuchen, die Sprache so oft wie möglich zu sprechen. Sehen Sie sich einen Film oder eine Fernsehsendung in Ihrer Zielsprache an, oder schalten Sie einfach den Fernseher ein und versuchen Sie, die Nachrichten zu verfolgen. Oder gehen Sie in Ihrem eigenen Tempo vor und versuchen Sie, einen Artikel in dieser Sprache zu lesen. Diese Aktivitäten helfen Ihnen, sich mit der Aussprache vertraut zu machen und neue Wörter zu lernen. Vergessen Sie nicht, dass Untertitel Ihr bester Freund sein werden, wenn Sie Sendungen oder Filme in Ihrer Zielsprache sehen. Stellen Sie außerdem Ihren einheimischen Freunden/Kollegen einfache Fragen und sehen Sie, wie sie aufleuchten, wenn Sie ihre Sprache sprechen. Sie werden begeistert sein, Ihnen beim Erlernen der Sprache zu helfen.

Vergessen Sie nicht, dass die Mühe, die Sie sich machen, nicht unbelohnt bleibt und dass das Erlernen einer neuen Sprache in der Zukunft sehr nützlich sein kann. Es könnte Ihnen bei zukünftigen Bewerbungen helfen und Ihren zukünftigen Chef beeindrucken oder vielleicht für einen zukünftigen Urlaub nützlich sein.

VII. Studentenausweis, ISIC-Karte, ESNcard, Reisepass … Brauche ich das alles?

Reisepass, Personalausweis oder beides?

Wenn Sie als Bürger der Europäischen Union in ein anderes EU-Land reisen, brauchen Sie nur Ihren Personalausweis oder Reisepass. Wir empfehlen Ihnen jedoch, beides mitzunehmen. Sollten Sie Ihr Dokument verlieren, können Sie sich immer mit einem anderen Dokument ausweisen. Glauben Sie uns, so viel Stress wollen Sie kurz vor Ihrem Rückflug nicht haben, vor allem, wenn die nächste Botschaft oder das nächste Konsulat in einer anderen Stadt liegt.

Wenn Sie im Rahmen eines Erasmus-Programms in ein Land reisen, das nicht zum Schengen-Raum gehört, kann es natürlich sein, dass Sie ohne Ihren Reisepass nicht in das jeweilige Land einreisen können. Denken Sie daran, dies im Voraus zu überprüfen, damit Sie bei der Erneuerung des Reisepasses nicht überrascht werden. Manchmal benötigen Sie auch ein Visum.

Studentenausweis, ISIC-Karte und ESNcard

Wenn Sie nicht gerade ein Erasmus+ Praktikum machen, sind Sie vorübergehend Student an einer Gasthochschule. Das bedeutet, dass Sie sich einen Studentenausweis von Ihrer neuen Universität ausstellen lassen können, der nicht nur als nettes Souvenir dient, sondern normalerweise auch jede Menge Rabatte in Museen/Bars/Verkehrsmitteln mit sich bringt. Außerdem wird manchmal ein Studentenausweis benötigt, um z.B. die Bibliothek einer Universität zu betreten. Unser Rat lautet: Vergessen Sie nicht, ihn auszustellen!

ISIC-Karte steht für International Student Identity Card. In manchen Ländern wird der Studentenausweis, der von der entsendenden Hochschule ausgestellt wurde, nicht anerkannt, was Rabatte angeht. In den meisten Ländern ist die ISIC-Karte jedoch erforderlich. Sie kostet nicht viel und ermöglicht es Ihnen, von dem Tag an, an dem Sie in einem fremden Land ankommen, Geld zu sparen, wie z.B. beim Transport.

Die ESN-Karte ist ein Dokument, das von ESN-Organisationen ausgestellt wird. Wie bereits erwähnt, arbeiten die ESN-Organisationen mit vielen Unternehmen zusammen, die Rabatte und Vergünstigungen für Erasmus+ Studenten anbieten. Mit der ESN-Karte haben Sie Zugang zu allen Dienstleistungen, die von den ESN-Partnern angeboten werden.

Wie bekomme ich ein Foto für Dokumente?

Um Zeit, Geld und Stress zu sparen, empfehlen wir Ihnen, eine der mobilen Apps zum Fotografieren auszuprobieren. Zum Beispiel Passport Photo Online, die auch als Website zugänglich ist. Sie können einfach ein Dokument auswählen, das Sie benötigen, ein Selfie machen und innerhalb weniger Sekunden das bereits zugeschnittene Foto erhalten, das alle Anforderungen erfüllt. Es gibt fertige Vorlagen für Passfotos, ISIC-Karten, ESN-Karten und viele andere Dokumente wie Visa oder Studentenausweise.

VIII. Erasmus und das kulturelle Leben: was man tun, ausprobieren und erleben kann

Suchen Sie nach Ratschlägen, um nichts von der Kultur des Landes, in das Sie gehen, zu verpassen?

Kultur ist ein sehr weit gefasster Begriff und beinhaltet viele Facetten. Hier haben wir für Sie alle kulturellen Dinge zusammengefasst, die Sie während Ihres Erasmus-Aufenthaltes machen sollten.

Das Wichtigste zuerst: Kaufen Sie sich einen Land- oder Stadtführer, um eine gewisse Grundlage zu haben, von der Sie dann ausgehen können. Sie finden viele Referenzen und Tipps in Büchern wie Michelin, Lonely Planet, Le Routard usw. und Zeitschriften wie Geo oder auch andere Arten von Zeitschriften, die Ihnen wertvolle Informationen über eine Stadt und das Land geben. Sie können auch versuchen, Informationen über Webseiten zu erhalten, aber achten Sie dabei auf die Quellen und die Relevanz der Informationen, die Sie finden.

Definieren Sie, was Ihrer Meinung nach wichtig zu entdecken ist. Kultur ist ein sehr umfassender Begriff. Kultur umfasst:

  • Sprache: Kultur und Sprachen sind eng miteinander verflochten. Versuchen Sie, sich vorab einige Grundlagen anzueignen. Einheimische wissen es in der Regel zu schätzen, wenn sich Ausländer Mühe geben, ihre Sprache zu sprechen, selbst wenn es nur Gruß- oder Abschiedsformeln wie Hallo oder Auf Wiedersehen sind! Wenn Sie mehr über die Kultur des Ortes wissen wollen, an den Sie reisen, ist nichts besser, als mit einem Einheimischen zu sprechen. Natürlich können Sie im Internet nach Informationen suchen, aber das Gespräch mit einem Einheimischen ist um einiges zuverlässiger. Wenn Sie mehr über die Sprache in einem fremden Land wissen wollen, gehen Sie zu dem Abschnitt, welcher diesem Thema gewidmet ist.
  • Menschen: Wenn Sie für mehrere Monate in ein fremdes Land gehen, werden Sie automatisch mit Einheimischen in Kontakt kommen. Es liegt an Ihnen, mit diesen zu sprechen und offen zu sein, und sie nach speziellen Ratschlägen in Bezug auf ihre Stadt oder ihr Land zu bitten. Wenn Sie es nicht schaffen, mit Staatsbürgern in Kontakt zu treten, können Sie versuchen, an lokalen Veranstaltungen teilzunehmen, um Leute zu treffen. Sie werden höchstwahrscheinlich in diesem neuen Land arbeiten oder studieren. Verpassen Sie also nicht die Chance, Ihre Kollegen oder Klassenkameraden zu treffen, da sie wirklich die einfachsten Leute sind, mit denen Sie sich anfreunden und etwas unternehmen können! Wenn Sie sich ein Zimmer oder eine Wohnung teilen, sprechen Sie auch mit Ihren Mitbewohnern. Wenn sie Einheimische sind, werden sie Ihnen Ratschläge geben und Ihre Fragen beantworten. Sollten sie genau wie Sie ein Ausländer sein, werden sie vielleicht mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Im Grunde genommen werden Sie feststellen können, wenn Sie sich etwas umsehen, dass Sie nicht allein sind, und es immer Menschen in Ihrer Nähe gibt, die Ihnen helfen können, das Ihnen neuartige Land, in dem Sie jetzt leben, zu verstehen. Seien Sie neugierig auf das Land, in dem Sie leben, und scheuen Sie sich nicht, auch über Ihr eigenes zu berichten. Das sind die einfachsten Gesprächsthemen, die Sie mit jemandem haben können. Wenn Sie mehr Ratschläge brauchen, wie Sie neue Freunde finden und wo Sie sie finden können, schauen Sie einfach in den Bereich „Soziales Leben“.
  • Lebensstil: Es kann schwierig sein, zu wissen, wie das Leben in einem fremden Land oder einer fremden Stadt nun wirklich ist. Hier müssen Sie Ihre heimischen Gewohnheiten mental zur Seite schieben, um sich öffnen zu können und den Lebensstil einer neuen Kultur näher kennenzulernen. Dieser Punkt hängt mit dem vorherigen zusammen, denn Sie sollten Zeit mit den Einwohnern verbringen, um ihren Lebensstil genauer kennenzulernen. Sie müssen bereit sein, Ihre Komfortzone zu verlassen, denn es gibt viele Dinge, die anders sein werden als Ihr bisher gewohntes Leben. Aber haben Sie keine Angst, man gewöhnt sich schneller an das „neue“ Leben, als man denkt. Wie bereits erwähnt ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich ein paar Bekannte zu suchen, die Ihnen helfen können, wenn Ihnen die Dinge etwas zu fremd sind. Eine zusätzliche Sache, die wir oft vergessen, ist, dass es Dinge gibt, die in einem Land völlig normal sind und in einem anderen nicht! Noch einmal: Fragen Sie die Einheimischen! So können Ihnen einige unangenehme Momente erspart bleiben (ein Beispiel: Sich zu schnäuzen gilt in Brasilien als sehr unhöflich, während es in anderen Ländern völlig normal ist).
  • Geografie: Es ist wichtig, die geografische Lage Ihres Ziellandes zu kennen, da die geschichtlichen Aspekte so auch besser verstanden werden können, und vor allem zu versuchen, während Ihrer Erasmus-Zeit zu reisen. In der Tat werden Sie wahrscheinlich viel Freizeit haben, wenn Sie für Ihr Studium reisen. Daher könnten Sie vornehmen, andere Länder zu besuchen, die in der Nähe des Landes liegen, in dem Sie leben werden – das ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Denken Sie daran, dass Ihr Standort ein anderer sein wird, und Sie jetzt vielleicht die Möglichkeit haben werden, in Länder zu gehen, die unter normalen Umständen zu weit von Ihrem Heimatland entfernt sind. Das Leben im Ausland ermöglicht es Ihnen, andere Länder zu besuchen, weniger Geld auszugeben und länger zu reisen, es ist eine wahre Win-win-Situation! Auch wenn Sie ein Erasmus-Praktikum machen, sollten Sie Zeit finden, andere Länder zu besuchen, die viel näher liegen als einige Reisen durch das Land. Planen Sie gut im Voraus, wenn Sie Städte oder andere Länder, die Sie besuchen möchten, suchen. Dann können Sie gezielt mehr Wissen über das Zielland wie auch den jeweiligen Nachbarländern sammeln. Wenn Sie das tun, werden Sie weniger nervös sein bei der Idee, im Ausland zu leben! Vergessen Sie nicht, dass das Klima ganz anders sein kann als in Ihrem Heimatland, und dass die Landschaften auch große Unterschiede aufweisen können. Versuchen Sie, aus der Stadt herauszukommen und in die Natur zu gehen! Vielleicht haben Sie zum Beispiel die Chance, am Strand zu leben! Wenn nicht am Strand, denken Sie an Seen, Flüsse, Berge (machen Sie eine Wanderung!). Vergessen Sie aber nicht das Wetter, es könnte auch ganz anders sein als in Ihrem Heimatland.
  • Geschichte: Ein Museumsbesuch ist die beste Möglichkeit, etwas über die Geschichte des Landes zu erfahren. Dank des Reisebuchs, das Sie im Falle einer solchen Reise vielleicht kaufen würden, können Sie eine Menge Informationen über die Geschichte und Museen in der Stadt oder allgemein im Land erfahren. Auf diese Weise werden Sie sich während Ihres Erasmus-Aufenthalts ein solides Wissen über die verschiedensten kulturellen Aspekte aneignen können.
  • Kunst: Überlegen Sie sich, was Sie an Kunst interessiert – das kann wirklich alles sein! Sie können ins Kino gehen, sich Shows ansehen, in die Oper, ins Theater, auf Festivals, in ein spezielles Museum gehen, wo Sie vor allem Skulpturen, Gemälde usw. finden. Wenn Sie kein großer Fan von Kunst sind, können Sie auch einfach eine Bibliothek aufsuchen oder einen Spaziergang in der Stadt unternehmen, um sich mit der Architektur vertraut zu machen – diese kann von Stadt zu Stadt und Land zu Land nämlich sehr unterschiedlich sein. Vergessen Sie auch nicht auf die Musik: Versuchen Sie, neue Künstler aus dem Land, in dem Sie leben, zu entdecken! Das Hören von Musik bietet eine gute Möglichkeit, sich mehr an die Sprache zu gewöhnen und gleichzeitig einige Wörter zu lernen! Auch hier können Sie einen Stadtführer benutzen oder die Menschen in Ihrer Umgebung fragen, um zu erfahren, was man sehen und ausprobieren sollte.
  • Was die Gastronomie betrifft, sollten Sie auf jeden Fall einige traditionelle Restaurants ausprobieren. Wenn sie zu teuer sind, können Sie auch einfach typische Lebensmittel im Supermarkt, in einer Bäckerei oder einem anderen Lebensmittelgeschäft kaufen, die mit einer Spezialität des Landes verbunden sind. Fragen Sie Einheimische, nach dem besten Essen, welches man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen darf! Sie können auch versuchen, sich von einem Einheimischen zum Mittag- oder Abendessen einladen zu lassen, um sicher zu sein, dass Sie landestypische Speisen essen. Neues Essen zu probieren ist wichtig, und das Kochen auch! Sobald Sie einige traditionelle Gerichte oder Spezialitäten probiert haben (und wenn es Ihnen geschmeckt hat, natürlich), denken Sie darüber nach, sich das Rezept zu besorgen und zu lernen, das Gericht selber zuzubereiten! Wenn Ihr Erasmus-Aufenthalt zu Ende ist, können Sie es dann zu Hause nachkochen! Noch eine Sache, die mit dem Lebensstil zusammenhängt: Denken Sie daran, dass die Leute vielleicht nicht zur gleichen Zeit essen, wie Sie es normalerweise tun würden.
  • Sport ist nicht überall auf der Welt gleich. Wenn Sie daran interessiert sind, sollten Sie recherchieren, welche Sportart die berühmteste ist und dann versuchen, zu einem Spiel oder einer Vorführung dieser Sportart zu gehen. So etwas kann sich als eine sehr gute Erfahrung erweisen, denn Sie werden sich wie ein Einheimischer und echter Bürger dieses Landes fühlen (Zusätzlicher Tipp: Wenn Sie in einem Land sind, in dem man Ihre Sportmannschaften nicht so sehr mag, ist es besser, einen anderen Tag zu wählen, an dem nicht gegen Ihr Land gespielt wird – sonst wird es für Sie nicht so lustig sein!). Versuchen Sie, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, diese Sportarten zu praktizieren! Wenn man die Geografie des Landes noch zusätzlich in Betracht zieht, ist es auch klar, dass es Sportarten gibt, die Sie in Ihrem Heimatland nicht ausüben können (wie z.B. Surfen, Skifahren, Wandern, etc.). Das ist also die perfekte Gelegenheit für Sie, ein neues Hobby zu finden!
  • Traditionen und Festtage werden nicht von einem Land zum anderen auf die gleiche Art und Weise gefeiert. Finden Sie heraus, welche Traditionen es gibt und welche Festtage besonders sind, um das Fest als temporärer Mitbewohner dieses Landes zu erleben, und die gleiche Freude zu verspüren, die diese Tradition oder dieses Fest umgibt.
  • Veranstaltungen sind eine sehr gute Möglichkeit, den Alltag während Ihres Erasmus-Aufenthalts zu genießen. Dank Webseiten wie Yeddel werden Sie über alle Veranstaltungen in der Stadt und im Land informiert – so haben Sie eine gute Chance, an Veranstaltungen teilzunehmen und Spaß in Bezug auf Ihre Interessen zu haben.

Kurz gesagt müssen Sie nicht alles über die Kultur des Ortes wissen, an dem Sie leben. Wählen Sie einfach aus, was Sie interessiert und was Sie für nützlich erachten! Bald werden Sie feststellen, dass all die Dinge, die wir erwähnt haben, eng miteinander verflochten sind. Sie könnten auch nebenbei eine Menge neuer Dinge über das Land lernen, ohne es überhaupt zu merken! Um neue Aspekte über eine Kultur kennenzulernen, ist unser wichtigster Rat an Sie, mit den Einheimischen zu kommunizieren und neugierig zu sein!