Passfoto: Haare – Anforderungen und Tipps

Passfoto: Haare – Anforderungen und Tipps

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihre Frisur eine Auswirkung auf die Biometrietauglichkeit Ihres Passfotos haben kann? Das ist gar keine so schlechte Frage, denn es gibt, was die Haare betrifft, tatsächlich ein paar Punkte,  die bei der Aufnahme eines Passfotos beachtet werden müssen. Diese Kriterien gelten für biometrische Passbilder und sind für verschiedene Ausweisdokumente, wie den Personalausweis oder den Führerschein, von großer Bedeutung. Selbstverständlich müssen auch für Reisepass-Fotos dieselben Anforderungen erfüllt werden.

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Nehmen Sie ein Foto mit Ihrem Smartphone auf und laden Sie es auf unserer Webseite hoch. Wir wandeln es in ein gültiges Passbild um und senden es Ihnen in digitaler Form oder als fertigen Abzug zu. Einfach, oder? Unkomplizierter wird es nicht!

biometrisches passbild

Wie müssen die Haare auf einem biometrischen Passfoto aussehen?

Damit Ihr Foto ganz sicher mit der Foto-Mustertafel des Deutschen Bundesministeriums, welche in Zusammenarbeit mit der ICAO (Internationalen Zivilluftfahrtorganisation) und EU erarbeitet wurde, übereinstimmt, werden in den folgenden Absätzen einige Fragen genauer unter die Lupe genommen. Lesen Sie weiter, um mehr über Haare und die Frisur auf biometrischen Passbildern zu erfahren.

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Welche Frisuren sind für ein Passfoto geeignet?

An sich gibt es keine strengen Vorgaben, was den Haarstil auf dem Ausweisfoto betrifft – alle Frisuren sind erlaubt. Das Foto kann also ruhig mit Ihrer tagtäglichen Frisur aufgenommen werden. Dennoch müssen bei der Fotoaufnahme einige Punkte beachtet werden. Sie müssen auf dem Foto z.B. leicht erkennbar sein. Ihr Gesicht muss daher von der unteren Kinnspitze bis zur Stirn deutlich sichtbar und gut ausgeleuchtet sein. Ihre Frisur darf auch keine Teile Ihres Gesichts verdecken, das heißt, es sollten keine dicken Haarsträhnen ins Gesicht fallen. Stirnfransen hingegen sind aber kein Problem. Wichtig ist nur, dass Ihnen keine Haarsträhnen in die Augen fallen, und somit die Iriserkennung erschweren.Was die Ohren betrifft: Diese müssen auf dem Passbild entgegen der weitverbreiteten Meinung nicht vollständig sichtbar sein. Sie müssen sich die Haare also nicht hinter die Ohren stecken.

Sie müssen auch nicht jedes Mal für Ihren Ausweis eine Aktualisierung Ihres Passbildes vornehmen, sobald sich Ihre Frisur geändert hat oder Sie eine neue Haarfarbe haben. Man ändert nun einmal von Zeit zu Zeit seinen Stil, das ist ganz normal, und stellt in dem Fall auch absolut kein Problem dar.

Vielleicht haben Sie auch schon gehört, dass der Kopf ungefähr 2/3 des Passbildes einnehmen muss und dabei 36 mm nicht übersteigen darf. Das stimmt auch, aber Achtung: Die Haare werden bei der Abmessung der Gesichtshöhe nicht mit eingerechnet!

Biometrisches Passbild mit Zopf oder Pony: Welche Frisur ist auf dem Passbild erlaubt?

Passfoto mit voluminösem Haar: Worauf geachtet werden muss

Bei voluminösem Haar sollte das Foto so aufgenommen werden, dass möglichst viel von der Frisur auf dem Foto zu sehen ist. Dabei darf die Gesichtsgröße aber keinesfalls verkleinert werden. Die Gesichtshöhe des Antragstellers muss laut offiziellen Richtlinien von der Kinnspitze bis zum Haaransatz immer  32 bis 36 mm betragen – das entspricht einer am Lichtbild eingenommenen Höhe von 70 bis 80 %. Bei dieser Abmessung werden die Haare nicht mit eingerechnet. Volumenreiches Haar und hohe Frisuren dürfen somit aus dem Bild ragen.

Passfoto mit Perücke

Laut gesetzlichen Vorgaben ist eine Kopfbedeckung auf dem Passbild nur aus dauerhaften medizinischen oder religiösen Gründen erlaubt. Wenn eine Perücke aber Ihrem Alltag angehört, und Sie dafür gute Gründe haben, sollten Sie diese auf dem Passbild ebenfalls tragen dürfen. Tragen Sie die Perücke am besten auch, wenn Sie das Bild abholen.

Darf man sich auf einem Passfoto die Haare zusammenbinden?

Solange die Haare keinen Teil des Gesichts verdecken, können Sie selbst entscheiden, ob Sie sich die Haare zusammenbinden oder sie doch lieber offen tragen. Wichtig ist nur, dass Sie am Pass klar erkennbar sind, Sie direkt in die Kamera schauen und die Ausleuchtung gut ist.

Biometrisches Passbild: Zopf erlaubt?

Wie schon oben erwähnt, sind die Haare kein Biometriekriterium an sich – ausschlaggebend ist nur, wie sie getragen werden. Das heißt, sie können sich für den Termin beim Fotografen jede beliebige Frisur aussuchen. Nur die Augen müssen für die Gesichtserkennung immer deutlich sichtbar sein.

Vorteile eines selbstgemachten Passfotos mit einer Passfoto-App

Es stimmt, dass Sie sich bei der Aufnahme eines Passbildes bei einem professionellen Fotografen keine weiteren Gedanken über die Passbildkriterien machen müssen und dass das auf alle Fälle eine sehr angenehme Sache ist. Andererseits weisen Passfoto-Apps ebenfalls eine Vielzahl an Vorteilen auf, die nicht unterschätzt werden dürfen. Denn die Kamera eines modernen Handys kann heute problemlos mit professionellen Kameras mithalten. Wenn Sie sich für Passport Photo Online entscheiden, egal ob als App vom Google Play Store oder App Store, oder direkt im Browser, gibt es viele Vorteile, von denen Sie profitieren werden:

  • Die Erstellung des Fotos dauert nur 3 Sekunden.
  • KI überprüft Ihr Foto samt Gesichtsausdruck, Schatten, Kopfposition, Größe und Format und stellt somit sicher, dass das Foto auch wirklich allen offiziellen Anforderungen und Voraussetzungen entspricht.
  • Der Hintergrund wird automatisch ausgetauscht und durch einen passenden Hintergrund ersetzt – Sie müssen sich bei der Fotoaufnahme also nicht darum kümmern.
  • Sie können Fotos für viele verschiedene Dokumente und Ausweise machen.
  • Sie können das Foto so oft aufnehmen, bis Sie mit dem Resultat zufrieden sind!
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Tipps fürs Passfoto – Haare und Frisur

Da die Haare das Gesicht nicht verdecken dürfen, ist es kein Wunder, wenn sich viele Antragsteller für einen Zopf entscheiden. Dieser steht auch vielen sehr gut, allerdings sollte man dabei beachten, dass streng zurückgezogene Haare auf einem Foto den Kopf klein erscheinen lassen können. Am besten wäre es daher, wenn die Möglichkeit besteht, gleich mehrere Aufnahmen zu machen, um diese dann untereinander vergleichen zu können.

Bei langen Haaren empfiehlt es sich, die Haare hinter die Schultern zu streichen. Auf diese Weise wird das Gesicht schön eingerahmt und wirkt gleich etwas offener und freundlicher. Bei nach vorne gelegten Haaren kann es passieren, dass sie etwas unvorteilhaft wirken, und das Gesicht und den Hals zu stark verdecken.

Wenn Sie sich auf Fotos öfters gerne die Haare auf eine Seite legen, können Sie das auf dem Passbild ebenfalls probieren. Es kann aber passieren, dass es so aussieht, als hätten Sie auf der einen Seite viele Haare und auf der andere gar keine. Das hängt aber sehr vom Haartyp ab, probieren Sie es also am besten einfach mal aus!

Bürsten Sie sich die Haare vor der Fotoaufnahme auf jeden Fall noch einmal durch, und streichen Sie sich alle Haarsträhnen aus dem Gesicht. Wie gesagt sind vereinzelte, dünne Haarsträhnen kein Problem, nur dickere Haarsträhnen sollten nicht ins Gesicht hängen und die Augen bzw. Augenbrauen verdecken. Wenn Ihre Frisur die Erkennung der Augenbrauen erschwert, sollten Sie sich die ins Gesicht hängende Strähnen nach hinten stecken, eventuell mithilfe von etwas Haarspray.

Ein paar zusammenfassende Worte zum Thema Haare am Passfoto

Ein biometrisches Passbild kann mit jeder beliebigen Frisur aufgenommen werden.  Es gibt lediglich zwei essenzielle Kriterien, die bei der Aufnahme eines Passbildes beachtet werden müssen, nämlich die Einhaltung der korrekten Gesichtshöhe von 32 bis 36 mm und die vollständige Sichtbarkeit des Gesichts. Wenn Sie die oben genannten Punkte beachten, erhalten Sie garantiert ein den Richtlinien entsprechendes, schönes Passfoto!

FAQs:

Muss man auf einem biometrischen Passbild die Haare offen oder geschlossen tragen?

Sie können selbst entscheiden, ob Sie auf dem Passbild die Haare offen oder geschlossen tragen möchten. Wenn Sie Passport Photo Online verwenden, können Sie gleich mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Frisuren probieren, um zu sehen, welche Ihnen auf dem Foto am besten steht.

Ist ein Seitenzopf oder Dutt auf einem biometrischen Passfoto erlaubt?

An sich sind auf dem Passfoto alle Frisuren erlaubt. Dennoch empfehlen wir, keine allzu extravaganten Frisuren für den Fototermin auszuprobieren, da die Hauptfunktion des Passbildes der biometrischen Erkennung des Antragstellers dient.

Welche Frisur ist für ein Passbild gut geeignet?

Sie können sich für Ihr biometrisches Passbild die Frisur machen, die am besten zu Ihnen passt. Verzichten Sie dabei aber lieber auf außergewöhnliche Frisuren, die Sie normalerweise nicht tragen würden. Bei langen Haaren empfiehlt es sich auch, sich diese hinter die Schultern zu streichen. Ansonsten können Sie Ihre Haare so zurechtmachen, wie Sie es an einem gewöhnlichen Arbeitstag auch machen würden.

Dürfen meine Haare aus dem biometrischen Passbild ragen?

Bei voluminösem Haar kann es passieren, dass die komplette Frisur nicht auf das biometrische Passbild passt. Das ist auch nicht weiters schlimm. Wichtig ist nur, dass das Gesicht durch den Versuch, die gesamte Frisur für das Foto abzulichten, nicht kleiner wird. Die Gesichtshöhe muss vom Kinn bis zum Scheitel nämlich immer 32–36 mm betragen, wobei 27 mm keinesfalls unterschritten und 40 mm keinesfalls überschritten werden dürfen.

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